Die Flasche

27. August 2008 at 14:39 (Gedanken) (, , , , )

Den Bauch noch
voll-er guter Hoffnung,
Der Verschluss sitzt noch fest,
da hört sie sich nähern,
einen MENSCHEN,
wissend, das gleich
das Unheil geschieht,
und doch regungslos
verharrt sie,
gleich wird sie geleert,
ihr Herz, es ruft nach
Mitleid und Erbarmung,
doch des Menschen
Ohren sind geschlossen.
Später dann,
völlig entleert,
liegt sie in den Todeszügen,
entblößt
fühlt sie sich,
während sie sich mit leerem Kopf
ihrer Nacktheit schämt.
Ein neues Opfer
der Brutalität
des Menschen.

Diana

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Morgen

27. August 2008 at 14:35 (Gedanken) (, , , , , , )

Meine Gedanken sind verworren
wie das Netz feiner Spinnweben
Hilfesuchend kauere ich in der Ecke
des verzweigten Labyrinths
Endlos erstreckt sich der Pfad
eines einzigen Gedankens
Weit entfernt und drohend erhebt sich
die Decke gegen den Boden
Es stellt sich die unerlässliche Frage
welcher Weg der Richtige sein mag
Einer wie der andere
scheint mächtig und beängstigend
Zögernd wende ich mich dem einen zu
Soll er mir das Ziel näher bringen

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